Lernen mit Kopf, Herz und Hand – der Projektkurs Erlebnispädagogik unterwegs
Bei bestem Wetter machte sich der Projektkurs Erlebnispädagogik auf den Weg in den nahegelegenen Flyer Wald, um die schulnahe Natur mit allen Sinnen zu erkunden. Schon nach den ersten Schritten wurde klar: Der Wald ist nicht nur Lernort, sondern auch Erlebnisraum. In verschiedenen Vertrauens- und Kooperationsübungen stärkten die SchülerInnen ihr Miteinander, lernten, Verantwortung füreinander zu übernehmen, und wuchsen als Gruppe zusammen. Eine besondere Wahrnehmungsübung schärfte den Blick für Geräusche, Gerüche und kleine Details der Natur, die im Alltag oft übersehen werden.
Kreativ und handwerklich wurde es anschließend beim Bau von Notunterkünften aus Naturmaterialien. Mit Ästen, Laub und viel Einfallsreichtum entstanden stabile und wetterfeste Behausungen – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Teamarbeit, Planung und Improvisation zusammenspielen. Der Ausflug zeigte einmal mehr, wie Lernen außerhalb des Klassenzimmers Motivation, Selbstvertrauen und Naturverbundenheit fördert.
Bereits vor knapp zwei Monaten hatte der Projektkurs beim Projekttag „Feuer machen ohne Feuerzeug“ ein weiteres Highlight erlebt. Hier lernten die SchülerInnen, wie man aus Naturmaterialien sorgsam ein Feuer aufbaut und am Brennen hält. Mit Feuerstahl und Birkenrinde als Zunder entfachten sie in Gruppen ihre eigenen Feuer – mit Geduld, Technik und gegenseitiger Unterstützung. Als Belohnung gab es gebratene Äpfel und Popcorn, die über dem selbstgemachten Feuer zubereitet wurden. Ein Projekttag, der Wissen, Verantwortung und Gemeinschaft auf besonders warme Weise miteinander verband.

RAJ