Gewinnertexte des Schreibwettbewerbs der Jahrgänge 5 und 6

Hier sind die Gewinnertexte des Schreibwettbewerbs der Jahrgänge 5 und 6 an der FSG im Frühjahr 2021.
Wir haben uns sehr über alle Einsendungen gefreut und gratulieren den Gewinner*innen ganz herzlich. Es ist toll, wie viel Fantasie und Kreativität ihr uns hier gezeigt habt!
Nun wünschen wir viel Spaß beim Lesen!
Frau Atrops und Frau Gosmann

Anonym – Die kleine Fee

Es war einmal eine kleine Fee. Die kleine Fee wollte zaubern lernen, aber sie war zu klein. Aber sie hatte auch was, was keiner hatte: Die kleine Fee war sehr fleißig, aber keiner wusste es, deswegen musste sie es zeigen. Am nächsten Tag ging sie also in die Zauberschule und zeigte es allen. Alle waren erstaunt und die Lehrerinnen wollten sie aufnehmen. Alle haben sich gestritten, aber die kleine Fee wollte zu der Mond-Fee gehen. „Aber dann werden die anderen Lehrerinnen traurig sein“, dachte die kleine Fee. Aber die kleine Fee hat es gesagt und alle waren einverstanden und die kleine Fee war sehr zufrieden.

Als sie in den Wald ging, um zu üben, sah sie ein Mädchen. Dieses Mädchen war die Prinzessin des Mondes und ihr Vater, der König, war der König der Sonne und die Königin war die Königin des Mondes. Die kleine Fee ging zu der Prinzessin und sagte: „Was ist los?“ Die Prinzessin antwortete: „Ich sah einen Schmetterling und lief hinter ihm her. Jetzt finde ich den Weg nicht zurück.“ Die kleine Fee tröstete die kleine Prinzessin und sagte: „Hör mal, ich kann dich mitnehmen. Hier im Wald ist es zu kalt, ich nehme dich mit in den Feenpalast.“ Die kleine Prinzessin war sehr glücklich und die beiden gingen in den Feenpalast. Die kleine Fee zeigte ihr die Feenkönigin und die Feenkönigin war wunderwunderschön. Man konnte die Augen nicht schließen, so schön war sie.

Dann stellte sich die kleine Prinzessin der Feenkönigin vor und sagte: „Oh Feenkönigin, ich habe mich verlaufen und dann hat die kleine Fee mich gefunden. Ich bin ja so glücklich, hier zu sein. Danke vielmals.“ – „Natürlich kannst du hier bleiben und wenn du hier bist, werden meine Wachen euren Palast finden.“ Die kleine Fee brachte die kleine Prinzessin in ihr Zimmer und die kleine Prinzessin staunte vor Freude und sagte: „Oh kleine Fee, dein Zimmer glitzert ja.“ Die kleine Fee antwortete: „Das habe ich gezaubert.“ Dann kam die Feenkönigin herein und ging zu der kleinen Prinzessin und sagte: „Es gibt eine gute Neuigkeit.“ – „Was denn?“, fragte die Prinzessin. Die Feenkönigin antwortete: „Wir haben deinen Vater und deinen Palast gefunden. Dein Vater hat es einen riesengroßen Schreck eingejagt.“ Die kleine Prinzessin flippte aus und sagte: „Ja, ja!“. Die Wachen brachten die kleine Prinzessin nach Hause.

Diego Makowski – Profi-Fußballer

Es war einmal ein Junge, der einen Traum hatte: Fußball-Profi zu werden. Sein Vater ging jeden Tag mit ihm auf den Bolzplatz, um zu trainieren.

Dann überraschte sein Vater ihn damit, dass er in einem Verein spielen kann. Der Junge freute sich sehr und von da an gab er sich sehr viel Mühe. Er schoss fast in jedem Spiel ein Tor. Sein Vater war ein großer AC Milan Fan und so setzte der Junge sich ein Ziel: Dass er in der Mannschaft spielen wird, und so steigerte der Junge sich. Seine Mannschaft gewann in der Kreisliga und stieg bis zur Westfalenliga auf. Die Mannschaft war neu, sie wussten nicht, wie man in der Westfalenliga spielt, trotzdem schafften sie es ins Finale.

Es stand 0:0 und es war nur noch eine Minute zu spielen. Die Mannschaft hatte Freistoß. Der Junge schoss und traf. Die Mannschaft gewann das Turnier mit 1:0. Dann schaffte der Junge es zu AC Milan. Sein Vater war überglücklich.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen Vater und Sohn noch heute, wenn sie zusammen sind auf dem Bolz.

Samar Alkassem – Strand (Elfchen)

Strand:
Fröhliches Kinderlachen
Sonne und Meer
Eine Möwe fliegt vorbei
Zufriedenheit.

Anonym – Prinzessin, Bär und Frosch

Es war einmal ein König, der hatte eine schöne und fleißige Tochter. Sie hieß Tara. Die Prinzessin wünschte sich schon immer ein Tier und zwar egal, welches. An dem Tag, als die Prinzessin Geburtstag hatte, stand vor den Türen des Schlosses ein großes Geschenk. Auf dem Zettel stand: „Für Prinzessin Tara, von einem geheimen Bewunderer.“ Die Ritter nahmen das Geschenk und gaben es zuerst dem König. Er guckte, ob mit dem Geschenk alles gut ist. Als alles gut mit dem Geschenk war, ging der König mit dem Ritter zu der Prinzessin. Als die Prinzessin das Geschenk aufmachte, war vor ihren Augen ein großer, dicker, brauner Bär. Der Bär war sehr müde und sehr hungrig. Die Prinzessin holte zuerst ihren Vater, damit er das sieht. Der König stand vor dem Bären und sagte: „Von wem ist das Tier? Wir müssen es sofort vom Schloss wegbringen.“ Die Prinzessin sagte zu ihrem Vater: „Nein, was das ist mein Geschenk und ich will den Bären behalten.“ Die Prinzessin holte dem Bären Essen und Trinken und zeigte, wo er schlafen kann.

Zwei Wochen später spielte die Prinzessin Tara mit ihrem Bären mit einem goldenen Ball. Auf einmal kam der geheime Bewunderer und schaute, ob das Geschenk für die Prinzessin gut ist und ob sie glücklich über das Geschenk ist. Der geheime Bewunderer war ein Prinz aus einem anderen Land. Er war sehr verliebt in Prinzessin Tara. Auf einmal flog der Ball zum Wald und dann zu einem langen Fluss. Als der Ball weg war, sah der Bär das und lief hinter dem Ball her. Er kam zuerst zu einem Wald, da sah er eine wunderschöne Blume. Er wollte die Blume für die Prinzessin mitnehmen, aber ein Schmetterling sagte zu ihm, dass die Blume einem Frosch gehört. Der Bär fragte den Schmetterling, wo der Frosch ist. Er antwortete, dass der Frosch im Wasser ist und er rufen muss: „Frosch, Frosch, komm raus aus dem Wasser.“

Der Bär ging zu dem Fluss und rief: „Frosch, Frosch, komm raus aus dem Wasser.“ Der Frosch kam aus dem Wasser raus und fragte den Bären, was er von ihm will. Der Bär sagte: „Ich will, dass du mir diese wunderschöne Blume gibst und ich habe nur noch eine Bitte an dich: Dass du mir den goldenen Ball holst.“ Der Frosch fragte ihn, ob er ein Zuhause für ihn hat, wo er wohnen kann, wenn er dem Bären hilft. Der Bär sagte, ja, dass er ein Haus hat und er da wohnen kann, aber nur, wenn die Prinzessin ja sagt. Aber er muss ihm zuerst helfen. Der grüne Frosch gab dem Bären den goldenen Ball und gab ihm dann die wunderschöne Blume.

Der Prinz hatte das alles gesehen und fang den Frosch und die Blume. Er wollte der Prinzessin diesen Frosch und die Blume geben. Die Prinzessin hatte zwei Stunden lang gesucht und nichts gefunden. Dann hat sie das ihrem Vater gesagt und er sagte zu allen: „Wer den Bären und den goldenen Ball von meiner Tochter findet, der kriegt alles was er oder sie will, auch kann er meine Tochter heiraten.“ Als der Prinz das gehört hatte, wollte er sie heiraten. Der Prinz hatte schon den Frosch und den Bären und sagte zu den Tieren: „Wisst ihr, ich will euch nicht töten, ich will nur, dass die Prinzessin mich heiratet. Und der König hatte gesagt, wer den Bären findet, dann kriegt er alles oder heiratet die Prinzessin.“ Die Tiere kamen dann hinter dem Prinzen her und der Prinz gab die Tiere der Prinzessin. Der König sagte zu ihm, was er will. Er antwortete ihm, dass er die Prinzessin heiraten will.

In einem Monat war schon die Hochzeit und dann hatten alle ein glückliches, gutes und langes Leben.