‚Wiedereröffnung‘ des Computerraums 5 (E.4.13/14)

Das Gefühl kennt jeder, der schon mal einen Computer gekauft hat:
Kaum hat man die Ladentür hinter sich geschlossen, schon ist der Computer und
die darauf installierte Software veraltet und der Wert ist bereits fast um die Hälfte gefallen. Und dann nach kurzer Zeit funkioniert das Gerät nach dem x. Update nicht mehr, weil die neue Software nur auf ganz neuer Hardware arbeiten will.

Das ist sicher keine sinnvolle Grundlage für schulische IT-Strukturen. In der
Schule müssen die Geräte sowie die Software oft bis zu oder sogar mehr als zehn
Jahre verwendet werden.

Das Schulrechenzentrum (SURZ) der FSG hat sich daher schon vor Jahren entschieden, einen anderen Weg einzuschlagen: Es wird Software — wie beispielsweise das Betriebssystem Linux und darauf installierter Anwendungsprogramme — verwendet, deren Aktualisierung sehr lange problemlos möglich ist und die auch mit nicht ganz neuer Hardware auskommt (und dabei zumeist auch nichts kostet). Dies hat den grossen Ausbau der IT-Infrastruktur in der FSG in den letzten ca. 20 Jahren bei wenig Adminstrationsaufwand ermöglicht.

Doch irgendwann muss jede Hardware ausgetauscht werden. So waren jetzt in dem
grössten Computerraum mit 30 Schülercomputern die Geräte mehr als 10 Jahre im Einsatz und nicht mehr sinnvoll zu nutzen. Das war sehr schade, da dies der einzige Raum ist, an dem auch mit grossen Schülergruppen so gearbeitet werden kann, dass jeder Schüler an einem eigenen Rechner arbeiten kann.

Zum Glück hatte die Fakultät Informatik der TU Dortmund in letzter Zeit gerade einen Teil ihrer Geräte ersetzt. Die dort bisher verwendeten Computer (ca. 4 Jahre alt) sind für unsere Zwecke hervorragend geeignet. Diese Rechner einschliesslich Monitore und Zubehör aktualisieren diesen Raum und stehen allen Lehrern und Schülern zur Verfügung, die nun wieder zufriedenstellend arbeiten können.

Zu einer kleinen ‚Eröffnungsfeier‘ konnten wir am Di., den 6. Februar 2018 Herrn
Eckhard Schulte als Leiter der ‚Informatik-Rechner-Betriebsgruppe (IRB)‘ der Fakultät für Informatik der TU Dortmund begrüssen. Er fand es sehr positiv, dass diese Computer noch sinnvoll verwendet werden können und hat sich dafür eingesetzt, dass die TU Dortmund sie an die FSG weitergegeben hat. Als Schule sagen wir Danke, dass unsere Bildungsarbeit auf diese Weise seitens der TU Dortmund unterstützt wird.